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Candidate Experience: Tipps für Einsteiger

Candidate Experience Management (CXM) ist in aller Munde. 2015 wurde das Jahr des Kandidaten ausgerufen, und es wurde sogar ein CXM-Award geschaffen. Kein HR-Blogger ignoriert das Thema, und ein Best-Practice-Rat jagt den nächsten. Auch Statistiken bestätigen den Trend: Personaler finden, dass CXM mit „Recruiting von Berufserfahrenen“, „Employer Branding“ und „Professionalisierung des Recruitments“ zu den aktuell wichtigsten Themen im Recruiting gehört.[1] Doch was können Arbeitgeber, die neu in das Thema einsteigen, konkret tun?

Das sind unsere Empfehlungen für CXM-Einsteiger:

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Interview: Sabine Vockrodt, was haben Kunden und Bewerber vom Relaunch der Jobbörsen W&V, LEAD digital, PAGE und Personalwirtschaft?

Als Mittelstandsberatung empfehlen wir unseren Kunden regelmäßig spezialisierte Jobbörsen. Da wollen wir es natürlich genau wissen, wenn gleich mehrere Nischen-Jobbörsen neu eingeführt werden. Deswegen haben wir Sabine Vockrodt, Leiterin Stellenmarkt im Verlag Werben & Verkaufen, ein paar Fragen gestellt.

Startup Stock Photos

Liebe Sabine, danke, dass Du Dir in der Relaunch-Hektik Zeit für das Interview nimmst!

employerreputation: Welche Jobbörsen erscheinen seit heute in einem neuen Kleid? Weiterlesen

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Storytelling: Fallstudie auf employerreputation & Workshop-Empfehlung (München, 19.11.)

StorytellingWenn Menschen (also Ihre Mitarbeiter) ehrliche Geschichten erzählen, dann überzeugen sie Menschen (also Kandidaten), die zu Ihrem Unternehmen passen.

Die Methode „Storytelling“ ist mächtig und wirksam, aber auch anspruchsvoll. Damit Sie erleben können, wie Storytelling funktioniert, stelle ich heute als Fallbeispiel eine erfolgreiche „Story“ vor. Außerdem empfehle ich allen, die die Methode anwenden wollen, den Storytelling-Workshop mit Robindro Ullah und Raoul Fischer (mit Sonderpreis für die Leser meines Blogs – wie es funktioniert, s.u.). Und wer die nächste Storytelling-Kampagne plant, meldet sich am besten direkt bei mir: info@ferber-personalberatung.de, +49 (0) 69 3487 6899-1 (ein Quäntchen Eigenwerbung muss sein).

allsafe Jungfalk – Storytelling im Mittelstand

Viele werden allsafe Jungfalk kennen, denn das Unternehmen spielt eine wichtige Rolle im Film „Augenhöhe Weiterlesen

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Meet the Blogger: Angebote der HR-Blogger

Meet the Blogger ist ein neues Format auf der Zukunft Personal. In einstündigen Sessions stellen sich Blogger in der Blogger Lounge vor, berichten über die Blogpraxis oder arbeiten in Workshops an aktuellen Themen. Das gesamte Who-is-Who der HR-Bloggerszene ist dabei.

Auf dem offiziellen Programm stehen spannende, vielfältige Themen. Einige Blogger kündigen ihre Vorträge und Workshops zusätzlich in eigenen Blogartikeln an. Hier sammeln wir die Links zu diesen Blogposts. Wer sich also genauer über einzelne Programmpunkte informieren möchte, kann hier stöbern: Weiterlesen

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Auf der Zukunft Personal: Sie erzählen, was Sie zu einem guten Arbeitgeber macht und wir bloggen darüber!

Meet the Blogger – EMPLOYERREPUTATION folgt der Einladung der Zukunft Personal

Workshop für KMU und Mittelstand zp15_130x80-de

15.09.2015, 10:00 – 11:00 Uhr, Blogger Lounge – Halle 2.1

Für Teilnehmer des Workshops sind Freikarten für die Zukunft Personal reserviert (Informationen dazu am Ende des Artikels).

Die Zukunft Personal hat die bekanntesten HR-Blogger des deutschsprachigen Raums eingeladen, und alle kommen und bringen ihre Lieblingsthemen mit (mehr im Programm oder bei Stefan Scheller). EMPLOYERREPUTATION ist mit einem besonderen Projekt dabei. Wir wollen Ihre Geschichten erzählen!

Die besten Arbeitgeber sind…

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Ali, bist Du ein reicher König? Interview mit Ali Mahlodji von WHATCHADO

Als ich las, dass Ali als CEO von WHATCHADO zurücktritt und die Rolle an Jubin Honarfar übergibt, war ich fasziniert. In der Management-Literatur wird immer wieder beschrieben, dass erfolgreiche Gründer-CEO’s meist nicht die Richtigen für die Wachstumsphase sind. Gleichzeitig geben die StartUp-Gründer ihr Baby nur selten freiwillig aus der Hand. Dieses Phänomen ist bekannt als „King-or-Rich“-Dilemma[1]:

Gründerdilemma

„King-or-Rich“-Dilemma (übersetzt)

employerreputation: Danke Ali, dass Du Dir Zeit für das Gespräch nimmst. Kommt Dir das King-or-Rich-Dilemma bekannt vor?

Ali Mahlodji: Ja, ich kannte es von früheren Erzählungen aus der Management-Literatur; was es aber bedeutet, habe ich erst verstanden, als es soweit war.

employerreputation: In Eurem Blog veröffentlicht Ihr den Wechsel an der Spitze mit einem Foto im Boxring[2]. Gab es einen Kampf im Management-Team?

Ali_Jubin_Boxring

Ali Mahlodji: Durch Reibung entsteht Wärme und diese ermöglicht Wachstum. Aber Kämpfe gab es keine. Es gab und wird immer Meinungsverschiedenheiten geben. Aber dass dieser Wechsel sinnvoll ist, darüber waren sich alle einig.

employerreputation: Was ändert sich für die Mitarbeiter durch den Wechsel?

Ali Mahlodji: Für die Mitarbeiter in ihren Aufgaben relativ wenig. Es ist jetzt einfach so, dass der Perser, der die Richtung vor gibt nicht mehr Ali, sondern Jubin heißt und es hier manchmal andere Philosophien geben wird – wichtig ist nur, dass es in die richtige Richtung geht und das wird es definitiv. Das wissen auch die Mitarbeiter und das Management steht voll und ganz dahinter.

employerreputation: Was ändert sich für die Kunden durch den Wechsel?

Ali Mahlodji: Der neue CEO ist wohl die Person, die unsere Kunden am Besten kennt. Das bedeutet jetzt noch mehr Fokus auf den Markt, die Bedürfnisse der Kunden und User. Die ersten Jahre waren produktgetrieben und das war notwendig, um zu lernen, was der Markt braucht. Der jetzige Fokus gehört dem Wachstum, verbunden mit klarem Commitment zu Qualität!

employerreputation: Auf Facebook schreibt WHATCHADO über den Führungswechsel „Wir tauschen Perser an der Führungsspitze aus!“ Was bedeutet für Euch Diversity Management?

Ali Mahlodji: Wir haben 41 Mitarbeiter aus 10 Nationen und die Frauenquote liegt bei über 60%. All das war nicht geplant, weil wir an die Devise glauben, dass jeder Mensch eine Chance bekommen muss. Diversity bedeutet bei uns, dass wir Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion und sonstigen Faktoren, die man sich selbst nicht ausgesucht hat, dazu bringen möchten eine Chance zu bekommen.

employerreputation: Glaubst Du, dass Gründungen für Migrantinnen und Migranten besonders herausfordernd sind? Braucht es spezielle Wirtschaftsförderung für Menschen mit Migrationshintergrund?

Ali Mahlodji: Gründung ist immer schwer und war es immer schon. Migration ist dem Markt, auf dem man agiert vielleicht nur anfangs wichtig, danach irrelevant und sollte auch niemals im Vordergrund stehen.

employerreputation: Was rätst Du …:

  • … jungen Menschen in der Berufsorientierung? Abgesehen davon, dass sie sich auf WHATCHADO.com informieren sollten?

Ali Mahlodji: Stress dich nicht. Du kannst jetzt noch nicht wissen, was du eines Tages machen willst, aber du hast ein Leben lang Zeit. Wichtig ist, dass du etwas tust, Dinge ausprobierst und erkennst, was du gut kannst und was nicht und dich danach richtest. Lass dir nicht von anderen Menschen erzählen, was Erfolg ist – definiere es selbst. Erst am Ende deines Lebens wirst du wissen, warum einiges gut war, was vielleicht damals noch keinen Sinn ergeben hat.

  • … Menschen, die gescheitert sind oder die Brüche im Lebenslauf haben?

Ali Mahlodji: Steh dazu, steh auf und geh weiter! Wenn alle beim 100ten Versuch scheitern, kommt vielleicht nur der weiter, der es 100 und 1mal versucht. Scheitern ist immer das Erkennen von einem Weg, wie es nicht geht und das ist eine Erfahrung, die man nur teuer erkaufen kann.

  • … Recruitern, die unter dem Fachkräftemangel leiden?

Ali Mahlodji: Dass sie nicht jammern, sondern ihre Hausaufgaben machen sollen. Jammern hilft keinem Menschen, sondern schwächt und mindert Energien. Lernen von den Besten nenne ich es immer. Ich kenne Hidden Champions aus Österreich und Deutschland (z.B. BFFT), die keine Probleme haben, weil sie sich z.B. extrem gut mit der Zielgruppe auseinander setzen und diese dort abholen, wo sie bereits heute schon interagieren. Höre ich von Unternehmen, die heute noch diskutieren, ob z.B. Social Media Sinn macht, erkenne ich, dass diese sich nicht auf ihre Zielgruppen eingelassen haben.

  • … Gründern, die an ihren Erfolgsaussichten zweifeln?

Ali Mahlodji: Wenn du zweifelst und Angst hast, bist du auf dem richtigen Weg! Wenn du denkst, dass alles gut geht, du alles richtig machst und du siegen wirst, läufst du Gefahr, dass du Opfer deines Egos wirst. Unternehmer sind dafür da, um Probleme zu lösen, die davor noch keiner gelöst hat. Zweifel und Angst sind gute Freunde und Begleiter, die dich immer wieder runter bringen. Lernen sie lieben.

employerreputation: Vielen Dank für das Interview, lieber Ali!

Zur Person:

Ali Mahlodji, Co-Founder, Ex-CEO und Chief-Storyteller

Ali Mahlodji, CO-Founder und nun Ex-CEO von WHATCHADO.com, wurde 1981 in Teheran/Iran geboren, jedoch flüchteten seine Eltern vor dem persischen Regime nach Österreich. Nachdem er in seiner Jugend die Schule abgebrochen hatte, holte er später noch seinen Abschluss Software Engineering (BSc.) an der FH Technikum Wien, berufsbegleitend nach.

Bevor er 2012 WHATCHADO.com mit gründete, war er nach seinem Abschluss als SAP Business Consultant bei der Siemens AG, als Engagement Manager bei Sun Microsystems, sowie zuletzt als Lehrer am Gymnasium Haizingergasse, Wien mit Fokus auf Digitale Medien, tätig.

[1] The Founder’s Dilemma, Noam Wasserman, https://hbr.org/2008/02/the-founders-dilemma (abgerufen am 10.07.2015 um 11:01)
[2] Announcement – Jubin Honarfar wird CEO von WHATCHADO, https://www.whatchado.com/blog/announcement-jubin-honarfar-wird-ceo-von-whatchado/ (abgerufen am 10.07.2015 um 11:20 Uhr)
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Mädchen machen sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft

Heute veröffentliche ich die fünfte und letzte Infografik mit Ergebnissen des trendence Schülerbarometers 2014. Diese Statistik sollten Lehrer und Ausbildungsleiter kennen und berücksichtigen:

Mädchen machen sich mehr Sorgen um ihre berufliche Zukunft als Jungen!

Unsichere Mädchen

Das trendence Schülerbarometer 2014 ist Deutschlands größte Schülerbefragung mit über 12.000 Befragten.  Studienteilnehmer sind Schüler der Klassen 8-13. Die Studie wird seit 2006 jährlich durchgeführt. EMPLOYERREPUTATION greift fünf spannende Ergebnisse der aktuellen Befragung auf und veröffentlich diese Woche jeden Tag eine Infografik.

Mein besonderer Dank gilt dem trendence Institut für Daten und Grafik!

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Sie suchen Azubis? – Überzeugen Sie die Eltern!

Fortsetzung der Serie: Die vierte Infografik mit Ergebnissen des trendence Schülerbarometers 2014 zeigt, dass Schüler sich bei ihrer Berufswahl vor allem von ihren Eltern beeinflussen lassen.

Sie suchen Azubis? – Dann überzeugen Sie die Eltern!

Mit Informationsveranstaltungen für Eltern und Familien-Grillfesten erreichen Sie Azubis besser als mit Broschüren für Lehrer.

Azubis hören auf ihre Eltern

Das trendence Schülerbarometer 2014 ist Deutschlands größte Schülerbefragung mit über 12.000 Befragten.  Studienteilnehmer sind Schüler der Klassen 8-13. Die Studie wird seit 2006 jährlich durchgeführt. EMPLOYERREPUTATION greift fünf spannende Ergebnisse der aktuellen Befragung auf und veröffentlich diese Woche jeden Tag eine Infografik.

Mein besonderer Dank gilt dem trendence Institut für Daten und Grafik!

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Schüler wollen Autos bauen – am liebsten bei BMW!

Wie versprochen, gibt es heute bei EMPLOYERREPUTATION die dritte Infografik mit Ergebnissen des trendence Schülerbarometers 2014

Schüler wollen in der Automobilbranche arbeiten. BMW ist besonders beliebt. VW und Daimler holen langsam auf.

Gas geben Automobilbranche bei Schülern beliebt

Das trendence Schülerbarometer 2014 ist Deutschlands größte Schülerbefragung mit über 12.000 Befragten.  Studienteilnehmer sind Schüler der Klassen 8-13. Die Studie wird seit 2006 jährlich durchgeführt. EMPLOYERREPUTATION greift fünf spannende Ergebnisse der aktuellen Befragung auf und veröffentlich diese Woche jeden Tag eine Infografik.

Mein besonderer Dank gilt dem trendence Institut für Daten und Grafik!

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Karriereplanung: Schüler informieren sich nur online?

Und heute die zweite Infografik mit Ergebnissen des trendence Schülerbarometers 2014:

Überraschung: Für viele Schüler ist das Internet nicht die wichtigste Informationsquelle!

Schüler gehen zur Berufsberatung

Das trendence Schülerbarometer 2014 ist Deutschlands größte Schülerbefragung mit über 12.000 Befragten.  Studienteilnehmer sind Schüler der Klassen 8-13. Die Studie wird seit 2006 jährlich durchgeführt. EMPLOYERREPUTATION greift fünf spannende Ergebnisse der aktuellen Befragung auf und veröffentlich diese Woche jeden Tag eine Infografik.

Mein besonderer Dank gilt dem trendence Institut für Daten und Grafik!

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