Archiv der Kategorie: Best Practice

OneClickBewerbung: mobile Recruiting für kleine und mittelständische Unternehmen

In eigener Sache:

Ferber Personalberatung bringt ein neues Produkt auf den Markt, die OneClickBewerbung.

OneClickBewerbung für das mobile Recruiting

Die OneClickBewerbung ist ein Angebot für Firmen, die auf einzelne oder auch auf alle Stellenanzeigen nicht ausreichend Bewerbungen erhalten und kein Bewerbermanagement-System im Einsatz haben. Mit der OneClickBewerbung wird es für Kandidaten einfacher, eine Bewerbung einzureichen. Im Ergebnis gehen auf die Stellenanzeigen mehr Bewerbungen von Wunschkandidaten ein.

Die OneClickBewerbung schließt eine Lücke, von der insbesondere kleine und mittelständische Firmen betroffen sind.

Wie alles begann…

Häufig unterstützen wir (als Ferber Personalberatung) Unternehmen, die jährlich nur zwei, zehn oder zwanzig Stellen besetzen. Nicht immer ist klassisches Headhunting unser Mittel der Wahl. Oft starten wir eine Mini-Kampagne zur Stellenbesetzung oder optimieren Stellenanzeigen für unsere Kunden – und dabei ist uns aufgefallen, dass im Mobile Recruiting eine Lösung für diese mittelständischen Unternehmen fehlt.

Der Alltag im Fachkräftemangel-Arbeitsmarkt:

Qualifizierte Kandidaten auf Jobsuche haben die Wahl zwischen einer überwältigenden Anzahl von Stellenausschreibungen. Um in diesem Wettbewerb Fach- und Führungskräfte anzulocken, Weiterlesen

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Seid Ihr dabei? Candidate Experience Events in Frankfurt und München

Candidate Experience

Candidate Experience Management ist in aller Munde. Wer wissen möchte, ob Candidate Experience „Hype“ oder „Handwerk“ ist, sollte an diesen Veranstaltungen teilnehmen:


Recruiting-Afterwork Frankfurt, 07.05.2015, 19:00 (kostenlos)

Candidate Experience Management – Ihr Kandidat ist König?

→ Anmeldung: Recruiting-Afterwork Frankfurt (Ferber Personalberatung)

Drei_Referentinnen


Seminare der Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. mit Ina Ferber

Candidate Experience erfolgreich gestalten

Frankfurt, 20.08.2015 — München, 02.11.2015

→ Anmeldung: DGFP-Seminar „Candidate Experience erfolgreich gestalten“

Ina_Ferber


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Bericht vom 4. Recruiting-Afterwork Frankfurt

„Geschenke für Mitarbeiter – langweilige Gutscheine und Steuerfreibeträge?“

Passend zur Saison ging es beim letzten Recruiting-Afterwork in 2014 um Geschenke: Anette Fechter (Werbeagentur DIE BRÜCKE) stellte in ihrem Vortrag wertschätzende, individuelle Präsente für Mitarbeiter vor und Tim Kirchner (Partner bei VHP Dr. Vogt & Partner) fasste unterhaltsam die steuerliche Behandlung zusammen.

Wie immer gab es Häppchen, Wein und Softdrinks, spannende Diskussionen und Networking. Und passend zum Anlass eine kleine Aufmerksamkeit für alle Teilnehmer.

Den Gästen hat es offensichtlich gefallen:

Wer mehr wissen möchte – hier sind die Präsentationen und Fotos:

Einfach schöner schenken von Anette Fechter.

Crashkurs im Schenken von Tim Kirchner.

Impressionen in Bildern

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Bedanken möchte ich mich auch diesmal bei der MEET/N/WORK Frankfurt GmbH für die herzliche Gastfreundschaft.

Das Recruiting-Afterwork Frankfurt der Ferber Personalberatung findet vierteljährlich statt. Personalleiter, Recruiter, Führungskräfte und Geschäftsführer, die für ihr Unternehmen Mitarbeiter suchen, treffen sich, um sich über Recruiting-Innovationen und Human Resources Management auszutauschen. Das Recruiting-Afterwork ist ein Format für alle, die wenig Zeit haben: Ein Afterwork direkt nach der Arbeit, in Fußnähe von Büros und Banken, auf eine Stunde begrenzt, um nach der Arbeit „kurz vorbeizuschauen“.

Wenn Sie regelmäßig die Einladungen zum Recruiting-Afterwork Frankfurt erhalten wollen, schreiben Sie uns bitte einfach eine kurze Mail: info@ferber-personalberatung.de.

Ferber Personalberatung ist eine Personalberatung und Employer-Branding-Agentur, die auf mittelständische Unternehmen spezialisiert ist. Weitere Informationen finden Sie hier unter www.ferber-personalberatung.de

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Bericht vom 3. Recruiting-Afterwork Frankfurt

„Employer Branding Videos – von peinlich bis authentisch.“

Dieses Thema hat Payam Parniani, Mitgründer von Vidilo, beim 3. Recruiting-Afterwork Frankfurt am 09.10.2014 vorgestellt. Mit 20 Gästen haben wir viele interessante Beispielvideos gesehen, gelacht, gelästert, gestaunt und uns über gelungene Produktionen gefreut. Unter anderem ging es um diese Filme:

Sparkassen-Rap: Der Klassiker unter den peinlichen Recruiting-Videos

Die Mutter aller Imagefilme: Eine wunderbare Parodie

Axel Springer Media Entrepreneurs: Noch ein Klassiker – Employer Branding für die Gen Y

Volvo Story: Authentisch – mehr ist dazu nicht zu sagen

OTTO Ecommerce: Die Preisgekrönte Produktion von Vidilo

Das war ein inspirierender Multimedia-Vortrag von Payam Parniani.

Allen, die sich für Employer Branding Videos interessieren, empfehle ich die Facebook-Gruppe von Vidilo „HR Video – Bewegtbild im Personalmarketing. Dort gibt es Kommentare und Verweise zu den neusten Produktionen, z.B. zum jüngsten Video von Axel Springer oder ganz aktuell zu den Recruitingfilmen von Facebook.

Bedanken möchte ich mich diesmal bei der MEET/N/WORK Frankfurt GmbH, die mit einem lockeren, farbigen Einrichtungskonzept, mit einer hervorragenden Infrastruktur und mit herzlicher Gastfreundschaft für einen entspannten Ablauf gesorgt hat.

Das Recruiting-Afterwork Frankfurt der Ferber Personalberatung findet vierteljährlich statt. Personalleiter, Recruiter, Führungskräfte und Geschäftsführer, die für ihr Unternehmen Mitarbeiter suchen, treffen sich, um sich über Recruiting-Innovationen oder Entwicklungen am Arbeitsmarkt auszutauschen. Das Recruiting-Afterwork ist ein Format für alle, die wenig Zeit haben: Ein Afterwork direkt nach der Arbeit, in Fußnähe von Büros und Banken, auf eine Stunde begrenzt, um nach der Arbeit „kurz vorbeizuschauen“.

Wenn Sie regelmäßig die Einladungen zum Recruiting-Afterwork Frankfurt erhalten wollen, schreiben Sie mir bitte einfach eine kurze Mail: info@ferber-personalberatung.de.

Ferber Personalberatung ist eine Personalberatung und Employer-Branding-Agentur, die auf mittelständische Unternehmen spezialisiert ist. Weitere Informationen finden Sie hier unter www.ferber-personalberatung.de

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Zwei HR-Events: „Candidate Experience Management“ (Webinar) & „Employer Branding Videos“ (Recruiting-Afterwork Frankfurt)

Heute erlaube ich mir eine kleine Eigenwerbung, da ich sicher bin, dass diese zwei HR-Events meine Leser interessieren:

1. WEBINAR:
Nie wieder gute Bewerber verlieren!
Ein Guide für erfolgreiches Candidate Experience Management
24.09.2014, 14:30 – 15:15 Uhr

Viele Bewerberinnen und Bewerber erleben die Jobsuche als belastend und fühlen sich von potentiellen Arbeitgebern schlecht behandelt.

Folgen für den Arbeitgeber

Kandidaten, die schlechte Erfahrungen machen, ziehen ihre Bewerbung zurück, erzählen Freunden von ihren Erlebnissen oder beschweren sich in sozialen Netzwerken. Dadurch verlieren Arbeitgeber die besten Bewerber und die Employer Brand nimmt nachhaltig Schaden.

Eine bessere Candidate Experience?

Dabei kann man mit einfach Maßnahmen, Empathie und Wertschätzung für eine gute Candidate Experience sorgen. Wenn Sie mehr über Candidate Experience Management erfahren wollen, dann melden Sie sich bitte hier an:
WEBINAR: Nie wieder gute Bewerber verlieren! Ein Guide für erfolgreiches Candidate Experience Management

Weitere Option: Ferber Personalberatung bietet individuelle Beratung für Arbeitgeber an, die an ihrer Candidate Experience arbeiten wollen. Mehr dazu: www.ferber-personalberatung.de/candidate-experience

 

2. Recruiting-Afterwork Frankfurt
Employer Branding Videos – von peinlich bis authentisch.
Kurzpräsentation von Payam Parniani
09.10.2014, 18:00 – 19:00 Uhr, Poststr. 2-4, Frankfurt

Payam Parniani, einer der größten und innovativsten Produzenten von Recruiting-Videos in Deutschland, zeigt uns spannende HR-Videos, wir trinken ein Glas Wein, diskutieren und netzwerken. Mehr Informationen und ein Anmeldeformular gibt es hier: www.ferber-personalberatung.de/recruiting-afterwork.
Eine Anmeldung per E-Mail ist auch möglich: info@ferber-personalberatung.de

Ich hoffe, wir sehen uns beim Recruiting-Afterwork Frankfurt und sprechen uns beim Webinar!

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Verzweifeln Sie an Geburtstagsgeschenken für Mitarbeiter?

Ganz ehrlich, ich verzweifle ständig! Irgendetwas scheint immer schief zu gehen: Gutscheine wirken so langweilig wie Socken. Das aufmerksam für den Facebook-begeisterten Kollegen ausgewählte Social-Media-Fachbuch wird als persönlicher Angriff auf den Online-Kommunikationsstil missverstanden. Individuell ausgesuchte Geschenke werden untereinander verglichen und führen zu Neid und Missstimmung.

Und in diesem Minenfeld muss ich – wie alle anderen HR-Manager und Vorgesetzten – Jahr für Jahr, passende Geschenke finden, auch wenn ich gerade in Arbeit ertrinke und von Deadlines geplagt bin. Ach ja, natürlich unter Berücksichtigung von Steuerfreibeträgen.

Deswegen war ich begeistert, als ich kürzlich zufällig über einen kleinen Anbieter gestolpert bin, der liebevolle Geschenke für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenstellt, um uns Arbeitgebern das Schenken leichter zu machen. Da die meisten Personaler und Führungskräfte meine Geschenke-Verzweiflung teilen, habe ich beschlossen, hier über einfach-schöner-schenken  von DIE BRÜCKE zu berichten. Ich durfte einige Präsente sogar fotografieren:

Viel Glück

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Gipfel erreicht

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Eine leuchtende Idee

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Ein guter Geist

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Kleine Überraschung!

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DIE BRÜCKE konzipiert immer einen Geschenkekorb, der zum Budget und zu den Wünschen des Arbeitgebers passt und stellt die Pakete den Mitarbeitern pünktlich zu. Manager und Personalabteilungen sparen Zeit, und Mitarbeiter sind begeistert.

Wie beschenken Sie Ihre Mitarbeiter? Über welches Geschenk von Ihrem Arbeitgeber haben Sie sich besonders gefreut?

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Bericht vom 2. Recruiting-Afterwork Frankfurt

Zum zweiten Recruiting-Afterwork der Ferber Personalberatung am 10.07.2014 gab es einen Vortrag aus der Praxis. Florian Schrodt von der Deutschen Flugsicherung (DFS) aus Langen sprach zum Thema:

Keine Angst vor Facebook!
Warum soziale Netzwerke Ihrer Arbeitgebermarke nicht schaden.

Sympathisch und gut gelaunt erzählte Florian, wie er den ersten Kommentar versehentlich veröffentlichte und wie die DFS mit Geduld und Fotos von Entenküken immer mehr Fans gewonnen hat.

Spannend war auch, wie die DFS Fluglärmgegnern auf ihrer Karriere-Fanpage begegnete und wie sie auf „intergalaktischen Stress“ reagierte. Hier alle Slides:

 

Wir hatten einen wunderbaren Gastgeber: Harald Gallus von der H.-F. Breiler & H.-J. Schnabl OHG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – Steuerberatungsgesellschaft hat den Raum, die Technik, Wein und Häppchen gestellt. Vielen Dank dafür! So ließ es sich noch angenehmer diskutieren und netzwerken:

Gute Stimmung und lebendige Gespräche.

Gute Stimmung und lebendige Gespräche.

 

Das Recruiting-Afterwork Frankfurt findet vier Mal im Jahr statt. Es geht um Recruiting, Arbeitsmarkt und Employer Branding. Eingeladen sind Personalleiter, Recruiter, Fachabteilungsleiter und Geschäftsführer, die für ihr Unternehmen Mitarbeiter suchen. Das Recruiting-Afterwork ist ein Format für alle, die wenig Zeit haben: Ein Afterwork direkt nach der Arbeit, in Fußnähe von Büros und Banken, auf eine Stunde begrenzt, damit Sie nach der Arbeit „kurz vorbeischauen“ können.

Wenn Sie regelmäßig die Einladungen zum Recruiting-Afterwork Frankfurt erhalten wollen, schreiben Sie mir bitte einfach eine kurze Mail: info@ferber-personalberatung.de

Ferber Personalberatung ist eine Personalberatung und Employer-Branding-Agentur, die auf mittelständische Unternehmen spezialisiert ist. Weitere Informationen finden Sie hier unter www.ferber-personalberatung.de

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Candidate Experience – Wo sind die Fakten?

Candidate Experience Management Umfrage

Alle sind sich einig: Candidate Experience Management[1] ist wichtig. Das Thema erscheint in jeder Personalfachzeitschrift und allen guten HR-Blogs. Es fehlt auf keiner HR-Messe und Personalkonferenz. Es wird diskutiert, beschrieben, angemahnt… und kaum erforscht!

DAS KÖNNEN SIE JETZT ÄNDERN!

Bitte nehmen Sie an dieser Umfrage teil und empfehlen Sie die Umfrage allen Freunden, Kollegen, Bekannten und Bewerbern. Damit es endlich Zahlen und Fakten und nicht nur Meinungen zu den Erfahrungen von Kandidatinnen und Kandidaten auf Jobsuche gibt.

Umfrage: Wie haben Sie Ihre Jobsuche erlebt?

Jeder, der sich in den letzten drei Jahren um einen Job beworben hat ist herzlich eingeladen.

Die Fachhochschule Frankfurt am Main führt diese Umfrage in Kooperation mit Ferber Personalberatung durch. Das Ausfüllen des Fragebogens wird ca. 5-10 Minuten Ihrer Zeit in Anpruch nehmen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

P.S.: Falls Sie an den Ergebnissen der Studie interessiert sind, können Sie mir eine Mail schicken an info@ferber-personalberatung.de (oder natürlich EMPLOYERREPUTATION abonnieren)

 

[1] DEFINITION:

Candidate Experience Management („Kandidatenerfahrungsmanagement“) hat das Ziel, jede Begegnung einer Bewerberin oder eines Bewerbers mit dem potenziellen Arbeitgeber in ein positives und motivierendes Erlebnis zu wandeln. Der Erlebenszyklus wird bewusst gestaltet. Der Kandidat wird wie König Kunde behandelt. Damit wird zunächst erreicht, dass die Wunschkandidaten das Bewerbungsverfahren nicht abbrechen. Mehr noch, positive Erfahrungen führen dazu, dass selbst abgelehnte Bewerber das Unternehmen als Arbeitgeber weiterempfehlen. Der Erlebenszyklus, die sogenannte Candidate Journey, von der Stellenanzeige bis zur Einarbeitungsphase wird somit zu einem nachhaltigen Employer Branding Instrument. (Quelle: Ferber Personalberatung)

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Candidate Experience Management – Unser Beitrag im Human Resources Magazin

Am Wochenende hielten wir die Ausgabe mit unserer Veröffentlichung endlich in den Händen!

Candidate Experience Management, Human Resources Magazin, Sandra Aengenheyster und Ina Ferber

Nachzulesen ist der Artikel in der aktuellen Print-Ausgabe des Human-Resources-Magazins:

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Sie wollen es genauer wissen?

Wenn Sie mehr über die Ferber Personalberatung und über Candidate Experience Management mit Sandra Aengenheyster und Ina Ferber erfahren wollen, dann besuchen Sie bitte ferber-personalberatung.de/candidate-experience oder rufen Sie uns an: 069-51701-911

 

 

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Braucht die Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main ein Employer Branding? — Interview mit Präsident Joachim Moritz und Inspektionsleiter Helmut Langenbach.

PolizeiWenn es um Employer Branding geht, dann trifft man meist HR Blogger, Agenturen oder Gewinner von Innovationspreisen, oft aus der Medienbranche, die sich über Mobile und Social Recruiting austauschen und gemeinschaftlich bedauern, dass viele Unternehmen und Führungskräfte die Bedeutung einer modernen HR-Kommunikation unterschätzen. An Rande einer Abendveranstaltung in Frankfurt begegnete mir das Kontrastprogramm: Der Präsident der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/ Main erzählte mir (eher zufällig), dass ein gutes Arbeitgeberimage für ihn ein zentrales strategisches Ziel ist. Natürlich musste ich Joachim Moritz, Präsident und Helmut Langenbach, Inspektionsleiter sofort um ein Interview bitten.

employerreputation: Herr Moritz, Herr Langenbach, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für das Gespräch nehmen!

Herr Moritz, warum ist ein gutes Arbeitgeberimage ein strategisches Ziel der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main?

Joachim Moritz: Die demografische Entwicklung und der fortschreitende Strukturwandel stellen auch unsere Behörde schon heute vor eine besondere Aufgabe. Der jüngste Demografiebericht der Bundesregierung sagt aus, dass im Jahre 2060 jeder Dritte 65 Jahre oder älter sein wird. Ein Mangel an Fachkräften ist nur ein Ergebnis dieser Entwicklung. Arbeitgeberattraktivität ist hierbei ein entscheidender Faktor, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte sind begrenzt. Bei der Suche nach geeigneten Bewerbern sind Angebote des Arbeitsgebers im Hinblick auf die Bedürfnisse der Arbeitsuchenden maßgeblich für die Berufswahl. Hierbei spielen nicht nur monetäre Faktoren eine Rolle, sondern auch soziale Rahmenbedingungen, in denen sich der Mitarbeiter von morgen wiederfindet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig an die Behörde zu binden und sie bis zum Eintritt ins Pensionsalter gesund und aktiv einzusetzen, ist ein Ziel der heutigen Personalpolitik, welches sich positiv auf das unternehmenseigene Image auswirkt.

employerreputation: Was tun Sie für das Arbeitgeberimage?

Joachim Moritz: Im Juni 2010 wurde der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main erstmalig das Zertifikat audit berufundfamilie verliehen, welches wir im letzten Jahr erfolgreich durch die Rezertifizierung bestätigen konnten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiges personalpolitisches Ziel, das durch die Auditierung herausgestellt und nachhaltig in die strategische Ausrichtung der Dienststelle verankert wurde. Durch die Auditierung verfolgen wir das Ziel, unsere Arbeitsbedingungen noch familienbewusster zu gestalten, um unsere Direktion sowohl für unsere Beschäftigten als auch für Externe attraktiver zu machen.

Ferner engagieren wir uns als moderne und zukunftsorientierte Dienststelle seit mehreren Jahren mit individuellen Werbemaßnahmen für die Nachwuchsgewinnung „rund um’s Haus“. Diese Initiative wird seit 2010 durch das bundesweite Pilot-Projekt „Gewinnung von Nachwuchskräften mit kultureller Vielfalt“ ergänzt, welches vom Bundesministerium des Innern in Frankfurt/Main initiiert wurde. Das Ziel ist die interkulturelle Öffnung der Behörde und die berufliche Integration von Jugendlichen mit kultureller Vielfalt. Neben der Steigerung des Bekanntheitsgrades, ist vor allem der Abbau von Berührungsängsten, die Sensibilisierung und Motivation von Jugendlichen mit kultureller Vielfalt für den Polizeiberuf sowie die Informationsstreuung über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundespolizei vorrangig. Seit Projektbeginn und der großangelegten Auftaktveranstaltungen in den Partnerschulen in Frankfurt/Main und Wiesbaden wurden viele lebendige Partnerschaften mit Schulen, Kommunen und Projekten geschlossen sowie mediale Bausteine erarbeitet. Diese Bemühungen haben neben einer Erhöhung der Einstellungszahlen mit kultureller Vielfalt auch das Image der Bundespolizei in Sachen Interkultur positiv beeinflusst.

employerreputation: Unterstützt das Bundespolizeipräsidium Sie in der Mitarbeiterkommunikation?

Joachim Moritz: Ja, in vielfältiger Art und Weise.

employerreputation: Herr Langenbach, wie bewerten Sie die Mitarbeiterkommunikation? Welche Maßnahme war besonders wirkungsvoll?

Helmut Langenbach: Mitarbeiterkommunikation ist innerhalb der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main ein herausragendes Thema und beinhaltet die Kommunikation zu und mit den Mitarbeitern ebenso wie die Ermutigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem aktiven, konstruktiven Dialog. Dadurch schaffen wir Transparenz und Beteiligung auf allen Ebenen, fördern die Ideenfindung bei der Weiterentwicklung der Mikro- und Makroprozesse des täglichen Dienstbetriebs, stärken die Motivation und die Bindung und Identifikation zur eigenen Dienststelle bzw. Behörde. Dabei helfen bekannte Hilfsmittel, wie Mitarbeiterzeitung, Intranet und Flyer zu den unterschiedlichsten Einzelthemen. Sie sind für die Kontrolle der Information zielgerichtet einzusetzen. Unverzichtbar und somit noch immer das wirkungsvollste „Medium“ ist einerseits die persönliche Kommunikation zwischen Kollegen, die als Partner oder Team im operativen polizeilichen Einsatz einander ergänzen und aufeinander angewiesen sind. Andererseits die persönliche Ansprechbarkeit und Ansprache der Führungskräfte, bei der unmittelbar operative und strategische Ziele, Personalentwicklungsmöglichkeiten und vieles mehr kommuniziert werden. Dies findet auch statt oder wird ergänzt durch Maßnahmen der individuellen und strukturellen Förderung der Gemeinschaft – vom gemeinsamem Sport und/oder Bier nach Feierabend Einzelner über externes Teamtraining und Betriebsausflüge bis zu Mitarbeiter- und Familienfesten der gesamten Dienststelle.

employerreputation: Herr Moritz, Herr Langenbach, haben Sie eine Rat für meine Leserinnen und Leser? Was sollten Führungskräfte und HR-Profis Ihrer Meinung nach in der Personalkommunikation beachten?

Joachim Moritz: Ich bin davon überzeugt, dass Transparenz, Wahrhaftigkeit und frühzeitige Beteiligung wesentliche Faktoren für eine positive Personalkommunikation sind. Nach dem Motto „keine Denkverbote“, gelingt es mir, innovative Lösungen oder Ideen eines Mitarbeiters vernünftig zu betrachten und zu bewerten.

Helmut Langenbach: Ja, auch ich weiß nicht, ob mein Rat für andere, insbesondere Institutionen/ Unternehmen mit Prosperisierungsausrichtung und Herausforderungen globaler Märkte, hilfreich sein können. Letztlich geht es um Menschen, die im Mittelpunkt der Unternehmen stehen, somit auch in einer hierarchisch strukturierten Bundespolizei. Und da habe ich zwei Ratschläge:

1. Jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter in seiner Eigenverantwortung annehmen, belassen, fordern und fördern, in der Mitverantwortung für die Kolleginnen und Kollegen herausfordern und unterstützen und darüber hinaus Führungskräfte in ihrer zusätzlichen Verantwortung qualifizieren und begleiten.

2. Stärkung der Orientierung und Werteorientierung durch Vorbilder. Damit meine ich nicht eine Riege scheinbar Unfehlbarer, sondern verantwortungs- und pflichtbewusste Menschen mit Stärken und Schwächen, die aus ihren Fehlern lernen (dürfen) und gemeinsam mit anderen und mit Freude und Engagement bei der Sache sind und nach Verbesserungen suchen, dabei die Stärken der Anderen betonen und bei der Beseitigung von Schwächen zu helfen.

Gerade mit Blick auf die sogenannte Generation „Y“ stehen nicht nur Führungskräfte vor ganz neue Herausforderungen.

employerreputation: Vielen Dank für das Gespräch!

 

Joachim Moritz, Präsident Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main

Joachim Moritz, Präsident der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main

 

 

Helmut Langenbach, Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main

Helmut Langenbach, Inspektionsleiter, Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt/Main

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