Candidate Experience – das Wichtigste im Überblick: 1. Definitionen

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2015 ist das Jahr des Kandidaten. EMPLOYERREPUTATION liefert zum Abschluss des Jahres eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Grundlagen des Candidate Experience Managements in drei Kapiteln: „Definitionen“, „Was Kandidaten wollen“ und „Checkliste für ein professionelles Candidate Experience Management“

1. Definitionen:

Candidate Experience ist die Summe der Wahrnehmungen und Erfahrungen, die eine Interessentin oder ein Kandidat mit einem potenziellen Arbeitgeber sammelt.

Candidate Experience Management („Kandidatenerfahrungsmanagement“, CXM) ist eine Methode zur Optimierung der Candidate Experience. CXM hat das Ziel, jede Begegnung einer Bewerberin oder eines Bewerbers mit dem potenziellen Arbeitgeber in ein positives und motivierendes Erlebnis zu verwandeln. Zu diesem Zweck wird jeder Kontaktpunkt, an dem ein Interessent oder eine Kandidatin dem Arbeitgeber begegnen kann, bewusst positiv gestaltet. Der Kandidat wird wie König Kunde behandelt.

Damit soll zunächst erreicht werden, dass Interessenten sich bewerben und dass Kandidaten das Bewerbungsverfahren nicht abbrechen. Zusätzlich soll das CXM bewirken, dass Interessenten und Kandidaten mehr positive und weniger negative Empfehlungen aussprechen. Das soll dazu führen, dass sich der gute Ruf des Arbeitgebers im Arbeitsmarkt verbreitet (positiver Employer-Branding-Effekt). Auch wird angenommen, dass die Empfehlungen der Interessenten und Kandidaten auf Produktmarken und die Unternehmensmarke ausstrahlen.

Candidate Journey (Erlebenszyklus) bezeichnet den gesamten Personalbeschaffungsprozess aus der Perspektive der Kandidaten. Jede Begegnung eines (potenziellen) Kandidaten mit dem Unternehmen (Bericht in der Lokalpresse, Karrieremesse, Stellenanzeige, Eingangsbestätigung, Gehaltsverhandlung, Anstellungsvertrag …) gehört zur Candidate Journey. Die einzelnen Begegnungen nennen sich „Touch Points“ oder „Kontaktpunkte“.

Touchpoint Analysis (Kontaktpunktanalyse) ist ein Instrument zur Analyse der Candidate Journey. An jedem Kontaktpunkt wird geprüft, ob Kandidaten positive oder negative Erfahrungen machen. Das kann sehr systematisch passieren (z. B. mithilfe einer Kandidatenzufriedenheitsbefragung) oder sehr pragmatisch (z. B. durch „mystery candidates“, das sind „Testkandidaten“, die ähnlich vorgehen wie Testkäufer).

Das war alles?

Genau, das war es schon mit den Definitionen. Ich habe eine kurze Zusammenfassung versprochen, also halte ich mich kurz.

Hier geht es weiter mit „2. Was Kandidaten wollen“.

Sie können auch direkt zu „3. Checkliste für ein professionelles Candidate Experience Management“ springen.


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