Archiv für den Monat Dezember 2012

Seufzer & Sonnenseiten: 241 Ausbildungsberufe auf dem Prüfstand

Leise und unauffällig revolutioniert seit 2007 die YOUNECT GmbH den Recruitingmarkt. Die „Talentpools“ der YOUNECT GmbH basieren auf der Idee, dass Unternehmen Bewerberinnen und Bewerber weiterempfehlen, die sie kennen und schätzen jedoch aktuell nicht einstellen können. Diese lokalen, webbasierten Netzwerke, sind gerade für kleine und mittelständische Unternehmen eine wunderbare Möglichkeit, qualifizierte Azubis und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Region anzuwerben. Zwei der 28 Talentpools sind reine Azubi-Talentpools, 26 Talentpools vermitteln auch Absolventen und Fach- und Führungskräfte.

Das große Anliegen der Gründer der YOUNECT GmbH ist die Unterstützung junger Menschen, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind. Jetzt gibt es von der YOUNECT GmbH noch mehr Hilfe für alle, die nach der richtigen Berufsausbildung suchen: berufsrakete stellt 241 Ausbildungsberufe unterhaltsam und anschaulich vor. Seufzer (Nachteile) und Sonnenseiten (Vorteile) von so unterschiedlichen Berufen wie „Fechtlehrer/in“, „Kanalbauer/in“, „Medizinische/r Dokumentar/in“, „Orgel- und Harmoniumbauer/in“, „Redakteur/in“ oder „Tierwirt/in – Geflügelhaltung“ geben tolle Einblicke, die bei der Berufswahl unterstützen.

Wer nach einer Entscheidungshilfe bei der Berufswahl sucht, ist auf berufsrakete genau richtig. Und wir Recruiter können uns auf Kandidaten freuen, die besser informiert sind und sich gezielter auf Ausbildungsplätze bewerben, die wirklich zu ihnen passen.

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Der kürzeste Jahresrückblick 2012 der HR-Blogger-Szene

Ich danke Martin Becker, Wolfgang Brickwedde, Annekatrin Buhl, Joachim Diercks, Martin Gaedt, Sandra Gertzen, Dominik A. Hahn, Andrea Hartenfeller, Wolfgang Hennes, Henner Knabenreich, Hans-Christoph Kürn, Ulrike Maier, Antje Rabenalt, Florian Schrodt, Heiko Schomberg, Jörg Stegemann, Robindro Ullah, Tim Verhoeven, Hans Ulrich Würth  und vielen anderen, die ich hier nicht erwähnen werde, weil wir ausschließlich offline kommuniziert haben. Ich danke für den anregenden Austausch, für die kreativen Ideen und für die gute Zusammenarbeit!

Das war er auch schon, mein ganz persönlicher Jahresrückblick. Alles andere wurde von anderen HR-Bloggern bestens zusammengefasst, deswegen empfehle ich diese lesenswerten Jahresrückblicke:

NochEinPersonalmarketingBlog

ICR Institute for Competitive Recruiting

CYQUEST, The Recrutainment Company

Online-Recruiting.net

Ich wünsche allen wunderbare Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr!

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Mit Robindro Ullah im Human Resources Manager

In der aktuellen Ausgabe des Human Resources Managers kreuzen Robindro Ullah und ich die Klingen. Es geht um Sinn und Unsinn von Personalauswahl.

Ina kreuzt im Human Resources Manager die klingen mit Robindor Ullah

Es ist mir wie immer ein Vergnügen @Robindro!

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Azubi-Blog der Deutschen Flugsicherung – Interview mit Florian Schrodt

Die Deutsche Flugsicherung positioniert sich schon seit Jahren erfolgreich als spannender Arbeitgeber auf Facebook. Heute startet die DFS das Azubi-Blog  (geht im Laufe des heutigen Tages online). Florian Schrodt hat dieses tolle Projekt ins Leben gerufen und ein Team von begeisterten Azubis zusammengestellt. Das Blog ist mit Unterstützung von Henner Knabenreich  entstanden. Zum Start geben Florian und sein Team ein Interview

employerreputation: Florian, was möchtest Du und was möchte die DFS mit dem Blog erreichen?

Florian Schrodt: Wir möchten drei Dinge erreichen.

  • Zum einen wollten wir unsere Onlinekanäle um einen Baustein erweitern, den wir inhaltlich in dieser Form noch nicht abgedeckt hatten. Und zwar möglichst authentische Informationen bieten. Der Begriff wirkt doch sehr abgegriffen, sagen wir also eher einen möglichst intensiven Einblick in den Alltag bieten. So wollen wir unsere Ausbildungs- und Studienbilder auf sehr subjektive Weise darstellen, um möglicherweise komplexe Hintergründe aufzubrechen und greifbarer zu machen für Interessierte und Bewerber. Dies soll aus der Perspektive der Azubis und Studierenden geschehen, die bestens wissen, welche Informationen relevant sind.
  • Darüber hinaus wollten wir einen hauseigenen Kanal haben, den wir nach unseren Vorstellungen gestalten und betreiben können. Das heißt hier entscheiden wir über Tiefe der Informationen, Arten der Darstellung, Aktualisierungszyklen etc, ohne jedoch einen Bruch zu den anderen Kanälen zu riskieren, sondern wir können ganz im Gegenteil weitere Synergien bilden.
  • Und last but not least (und das ist das Wichtigste!) wollten wir unseren Auszubildenden ermöglichen, ihre Begeisterung für ihre Tätigkeit bei uns in ein Projekt einfließen zu lassen, das sie mit möglichst viel Freiraum mitgestalten können. Dieser Funke soll auf die Leser überspringen.

employerreputation: Eine Frage für das Azubi-Team: Florian hat mir im Vorgespräch erzählt, dass sich schnell ein großes, super-engagiertes Team von Azubis für das Blog gefunden hat. Was hat Euch interessiert und warum seid Ihr dabei?

Azubi-Team: (Florian Schrodt) Ich habe mir erlaubt, die Frage an das Team weiterzuleiten und fasse die Aussagen der Teilnehmer zusammen:

Vor allem geht es darum, die eigenen Erfahrungen mit anderen zu teilen. Um allen, die keine Möglichkeit dazu haben, einen möglichst guten Einblick in unseren Alltag geben zu können und somit das Interesse an unseren Berufen weiter zu steigern und vielleicht etwas besser zum Schritt der Bewerbung zu motivieren. Da jedoch unterschiedliche Berufsbilder vertreten sind, sind die Blickwinkel auf das eigene Engagement auch recht unterschiedlich. Unsere Fluglotsen wollen beispielsweise die Einmaligkeit ihres Berufes zeigen und Hintergründe erläutern, während unsere dual Studierenden aufzeigen wollen, dass die Flugsicherung auch in der Ausbildung nicht nur auf Fluglotsen beschränkt ist, sondern dass beispielsweise auch Informatiker, Informationstechniker, Elektro- und Nachrichtentechniker, Bürokaufleute und Flugsicherungsingenieure ihren Beitrag leisten. Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie die Begeisterung rüberbringen wollen, die man hier erleben kann, vor allem, wenn man sich für Luftfahrt interessiert. Aber auch das Campusleben hat ein besonderes Flair, von dem berichtet werden soll. Und eine Aussage hat mich zum Schmunzeln gebracht: wenn man will, dass so ein Projekt funktioniert, muss man selbst mitmachen. Die Motivation und das Engagement waren jedoch bei allen sehr groß, so dass wir mit großer Freude das Projekt starten.

employerreputation: Florian, wie wirst Du den Erfolg des Blogs messen?

Florian Schrodt: Natürlich wird der Erfolg des Blogs in erster Linie über die Zugriffe, Verweildauer, die Verbreitung etc. gemessen werden. Wir hoffen jedoch, dass auf dem Blog auch ein reger Austausch zwischen Bewerbern und Azubis/Studis stattfindet. Es wäre klasse, wenn die Möglichkeit des Dialogs auch hier wahrgenommen wird. Aber wir setzen uns diesbezüglich nicht unter Erfolgsdruck, sondern freuen uns, dass wir gemeinsam mit unseren Studierenden und Auszubildenden einen Kanal auf die Beine gestellt haben, der für uns alle lehrreiche Erfahrungen, aber auch viel Spaß gebracht hat. Dass wir gemeinsam ein solches Projekt umgesetzt haben, macht mich persönlich sehr stolz – vor allem, weil die Azubis und Studis von Beginn an Verantwortung eingefordert und übernommen haben. Davor ziehe ich meinen Hut, dieses persönliche Engagement ist sicherlich nicht selbstverständlich und spricht für den Charakter unserer Teilnehmer, aber auch für uns als Arbeitgeber, die Identifikation scheint also in einem sehr gesunden Maß vorhanden zu sein. Aber auch die interne Abstimmung mit anderen Bereichen hat uns viel gebracht und unseren Horizont enorm erweitert. An dieser Stelle möchte ich auch Henner Knabenreich danken, der den Blog konzeptionell und inhaltlich mit aufgebaut und implementiert hat. Und zwar sprichwörtlich zu jederzeit. Das Teamwork hat geklappt. Nun werden wir sehen, wie wir uns kontinuierlich weiterentwickeln, um den Blog zu einem Ort der Information und des Austauschs zu machen, der unser Portfolio bereichert und langfristig sowohl für die Schreibenden und für die Leser einen Mehrwert bietet.

employerreputation: Ihr seid auf Facebook aktiv, startet ein Azubi-Blog, was hast Du als nächstes vor?

Florian Schrodt: Außerdem sind wir auch noch auf Youtube und auf Instagram, unseren (audio)visuellen Komponenten im Personalmarketing, die den Arbeitgeber greifbar und erlebbar machen sollen. Wir haben mit unserem Herzstück, der Karriereseite, sowie den spezifischen Social Media Kanälen erst einmal einen Onlinemix, den wir mit den jeweiligen Mehrwerten etablieren wollen. Das muss sich erst einmal einspielen. Danach sehen wir weiter, welche Vorzüge anderer Kanäle wir noch einbinden können. Es bleibt spannend. Ideen haben wir viele. Aber die Arbeit mit dem Vorhandenen ist zunächst ausreichend, denn die Inhalte kommen nicht von alleine. Also erst einmal das richtig nutzen.

Florian Schrodt stellt sich vor:

Florian-Schrodt

Ich habe Politikwissenschaften studiert und als freier Journalist sowie in einer PR-Agentur gearbeitet. Zunächst war ich bei der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in der Kommunikation tätig, inzwischen bin ich dort als Referent im Personalmarketing mit Schwerpunkt Online. In dieser Funktion verantworte ich vor allem die Aktivitäten und die Weiterentwicklung der sozialen Netzwerke, die ich als Teil des Social Media Teams aufgebaut habe.

Als Referent, Redner und Blogger gebe ich Einblicke in meine Erfahrungen, die ich auf diesem Gebiet sammeln konnte.

Azubi-Team

Azubiblogger

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